Jahrgangstufe 4

Radfahrtraining in Theorie und Praxis

Am 4. Oktober haben die 4. Klassen ihre Radfahrprüfung. Deshalb beschäftigen sich alle drei Klassen kräftig mit dem Thema. Während die eine Klasse im Klassenraum Theorie büffelt, übt eine andere mit der Polzei im Straßenverkehr oder schult auf dem Schulhof das Fahrvermögen.

Jahrgangstufenfahrt nach Rüthen

Noel: Am Montagmorgen, den 3.9. gingen wir mit unseren Eltern und unseren schweren Koffern zum Schulhof. Viele, viele Kinder waren mit ihren Koffern auf dem Schulhof. Die Eltern quatschten und wir spielten. Dann kam der Bus und es ging los. Wir verabschiedeten uns von unseren Eltern und stiegen in den Bus ein. Julius dachte, er hätte sein Portemonnaie vergessen, aber er hatte es doch dabei. Der Bus fuhr los und nach 45 Minuten waren wir da.

Saskia: Als wir in dem Haus angekommen sind, hat der Jugendherbergsvater uns erklärt, wie alles funktioniert. Und er hat uns den Süßigkeitenautomaten erklärt und den Getränkeautomaten. Er hat uns aber auch gesagt, dass es Getränke umsonst gibt.

Maya: Wir haben alle einen Becher mit unserem Namen drauf bekommen. Es gab auch solche Getränkeautomaten und auch einen Wasserautomaten und einen Süßigkeitenautomaten. Das Haus war sehr groß. Da gab es sogar abends einen Kiosk. Draußen gab es eine coole Rutsche. Aber es gab auch Klettergerüste, einen Fußballplatz, eine Tischtennisplatte, eine riesige Wiese und so ein Indianerzelt.

Marvin: Am ersten Tag waren wir wandern. Wir sind an der Stadtmauer und an einem Hexenturm vorbeigekommen.

Lilli: Am ersten Abend haben wir Disco gemacht. Aber davor hatten wir Zimmerkontrolle. Wir mussten unsere Zimmer aufräumen. Alle Lehrer haben unser Zimmer bewertet. Die ganzen Zimmer waren gleich gut. Alle haben einen Mathe-Hausaufgabenfrei-Gutschein bekommen. Danach ging die Disco weiter.

Lina: Herr Pantke hat „Zahnseide“ versucht.

Moritz E.: Am nächsten Morgen haben wir uns fertig gemacht und sind ins Erzbergwerk gefahren. Im Erzbergwerk war einfach alles interessant. Es gab Bagger, riesiege Bohrer, Züge und mehr. Die Bahn mit der wir leider nicht gefahren sind heißt Diesellokomotive A4M517. 

Hammer und Meißel waren an einem Stil und hießen Schlägel und Eisen. Die Schaufeln hießen Kratze und mit dem Bohrer hat man Löcher gebohrt. Da kam dann Dynamit rein und man hat es gesprengt. Wir sind mit einem Zug von früher in den Stollen gefahren. In einer Kabine konnten vier Personen mitfahren. Je drei Kabinen konnte man sehen. Wir waren ungefähr dreihundert Meter unter der Erde. Mit der Lore wurden die Erze aus dem Bergwerk gefördert. Dann gab es noch den Kippschacht. Das Prinzip war eigentlich ganz einfach. Die Lore fuhr in den Kippschacht, wurde umgedreht und das Erz wurde in den Schacht gekippt und dort gelagert. Die Gänge, die die Arbeiter langgingen waren höchstens einen Meter breit.

Frau Carniel: Die 4c musste bei der Bielsteinhöhle länger auf die Führung warten, weil zunächst die 4a und die 4b durch die Höhle geführt wurden. So konnten wir die Wildschweine im Wildgehege beobachten. Später kamen auch die Bergziegen den Felsen herunter und einige Schüler machten ihre ersten Erfahrungen mit einem Elektrozaun. In der Bielsteinhöhle konnten wir neben den Stalagmiten und Stalagtiten auch eine Fledermaus beobachten, die an der Decke hing. Am meisten hat mich beeindruckt, dass die Tropfsteine einmal im Jahr geputzt werden, um sie von der Grünfärbung zu befreien, die sie durch das Licht entwickelt haben.

Lina: Alles war wunderschön, außer, dass wir nicht länger geblieben sind. Aber es war trotzdem schön.